Viele Menschen sind mit Ihrem Rauchverhalten unzufrieden und suchen nach einem Weg endgültig damit aufzuhören. Einerseits weil sie das so gesparte Geld (€ 2.000,– / Jahr oder mehr) sinnvoller verwenden möchten, weil sie den eigenen Körper und die Gesundheit mehr beachten wollen oder aus anderen ganz persönlichen Motiven.

Neben der Möglichkeit körperlicher Nikotinabhängigkeit spielen viele psychologische Faktoren bei dem Prozess der Entwöhnung eine Rolle. Zu Beginn ist es erst einmal notwendig die Ausgangsmotivation klären:

Als Frage für den Selbsttest hat sich bewährt: „Will ich in erster Linie deshalb aufhören, weil ich aufhören muss?“ (z.B. weil die Gesundheit bedroht ist, oder weil der Partner einen zwingt) Wenn innerer oder äußerer Zwang das vorrangige Motiv ist, bedenken Sie bitte: Viele Patienten mit Raucherbeinen oder nur noch halber Lunge befinden sich in den Kliniken, und rauchen weiter. Vielen Drogenabhängigen wird ständig eingetrichtert: „Du musst endlich mit dem Drogenkonsum aufhören!“ Offensichtlich ist das Müssen aufgrund von Bedrohung kein ausreichender Beweggrund, um aus einer Sucht auszusteigen.

Eine echte Chance hingegen haben jene Personen, die zu sich sagen: ,,Ich bin bereit dazu und will nun wirklich mit dem Rauchen aufhören – in jedem Fall, ohne Wenn und Aber!“ Ein solcher Mensch wird sich von der Zigarette frei machen selbst dann, wenn er von der Tabakindustrie ein Wundermittel angeboten bekäme, das sämtliche gesundheitsschädigenden Auswirkungen die das Rauchen für ihn hat, zu eliminieren verspricht.

Psychologische Unterstützung ist in der Phase der Ablösung und Neuorientierung hilfreich. Wissenschaftlich erprobte Verfahren und Methoden geben Ihnen die notwendige Hilfe.